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Sommer-Dresscode

Von Sabine Pokorny Weitere Beiträge

So gehen Sie top gestylt durch den heißen Businessalltag!

Während man im privaten Bereich gerade mal im Sommerkleidchen oder Shorts anzutreffen ist, ist die strikte Kleiderordnung mit Strumpfhose oder Krawatte in manchen Unternehmen in dieser schweißtreibenden Zeit eine wahre Herausforderung. Es stellt sich nun die Frage, ob der Dresscode im Sommer gelockert werden darf und ob es eine Art von „Hitzefrei“ bei Büro-Outfits gibt?

Vorerst zur guten Nachricht!
In vielen Branchen sind die Dresscodes grundsätzlich lockerer geworden und dies zu jeder Jahreszeit. Heutzutage werden schlichte Sneaker zum Anzug, Rock oder dunkler Jeans kombiniert.

In der heißen Jahreszeit gilt - die Kleidung darf gerne etwas lockerer, leichter und farbenfroher sein. Die Sommer-Business-Looks sind grundsätzlich heller und für die Damenwelt kommen sogar bunte Drucke ins Spiel. Außerdem dürfen die Damen nun auch ein wenig Haut zeigen.
Hier ist jedoch zu beachten, dass Röcke und Kleider nicht zu kurz ausfallen sollen, eine Handbreite oberhalb des Knies ist hier eine gute Richtline. Dekolletés sollten nicht tiefer als bis zur Achselhöhle gehen. Freizügige Tops mit Spaghettiträgern sollten unter einem leichten Blazer oder einem Strickjäckchen verschwinden. Flipflops, Hotpants und bauchfreie Tops haben im Businessalltag nichts zu suchen. Ein weiterer Fauxpas ist durchsichtige Kleidung welche, die Unterwäsche durchscheinen lässt.

Für die Herren der Schöpfung gilt, der Dresscode richtet sich nach der Branche. In Berufen mit Kundenkontakt empfiehlt sich ein leichter gutsitzender Anzug in Blau/Grau-Tönen. Hierzu wird ein langes Hemd kombiniert, wobei man gerne die Ärmel außerhalb eines Kundenmeetings hochkrempeln darf. Zu diesem Outfit werden immer geschlossene Schuhe getragen, jedoch ist die Auswahl diesbezüglich enorm, Slipper oder Loafer eignen sich hie hervorragend für die Perfektion des Sommer-Outfits. Nicht zu vergessen ist der passende Gürtel, der farblich dem Schuhwerk entsprechen sollte.

In kreativen Branchen sind so gut wie keinerlei Dresscodes mehr vorhanden. Hier darf der Mann auch gut und gern T-Shirts, Polohemden oder Kurzarmhemden mit lässigen Baumwollhosen oder Leinenhosen kombinieren. Auch leichte Muster sind erlaubt, jedoch sollte man diese sorgfältig wählen, zu viele Blümchen, Palmen oder Statementprints gehören in den Freizeitbereich. Den Look perfektioniert auch hier der passende Schuh. Wieder greift der Mann von heute auf einen leichten Slipper, Loafer oder auch schlichte Sneaker zurück. Bei offenen Schuhen scheiden sich die Geister, oberstes Gebot jedenfalls ist, bitte nur gepflegte Füße in Sandalen präsentieren und die Trecking-Sandalen und Flip-Flops nur Afterworks oder zur Wanderung ausführen.


Zum Schluss kann man wohl sagen, der Dresscode ist individuell zu sehen und nach Branchen und Unternehmen sehr unterschiedlich.

Kleiner Tipp zum Ende:
Nehmen Sie sich doch einen legeren Freizeitlook mit ins Büro und wechseln Sie die Kleidung bevor Sie Afterworks so manchen Cocktail oder ein kühles Bier mit Ihren Kolleginnen und Kollegen schlürfen.

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